Populäres Vorurteil: Vollwertkost mit einem hohen Ballaststoffgehalt ist besonders gesund.

[Fortsetzung von]
Aber dies ist im Sinne o. g. Ideologie nicht mehr vollwertig. Hier werden Kulturtechniken der Nahrungsveredelung
als Wertminderungen verklärt. Und um die Realität an die Ideologie anzupassen, eigenen sich «wissenschaftliche»
Studien am besten. Erst Ende der Neunziger veröffentlichte das American Journal of Clinical Nutrition das Ergebnis einer
prospektiven Kohortenstudie, der zufolge der Vollkornverzehr das Risiko senke, an ischämischen Herzerkrankungen zu
sterben. Dass 50% der Vollkornverzehrerinnen zugleich das Rauchen eingestellt hatten, wurde für das Ergebnis nicht
berücksichtigt. [10]
|